Der Urlaub in der Toskana war etwas, auf das wir uns alle monatelang gefreut hatten. Es war der 70. Geburtstag meiner Schwiegermutter, und die ganze Familie hatte sich in einem großen, alten Haus versammelt, das wir gemeinsam gemietet hatten. Kein übertriebener Luxus, aber ein geräumiges Anwesen mit einem Pool im Garten, umgeben von Weinbergen und Olivenhainen. Das Haus war riesig, mit unzähligen Zimmern, einem großen Wohnbereich und einer Küche, die für alle reichte. Es gab genug Platz, dass sich die Gruppe verlieren konnte. Es war kein Problem stundenlang allein zu sein, ohne jemanden zu treffen, wenn man wollte. Insgesamt waren wir 12 Personen: Meine Frau Anna, ihre zwei Halbschwestern Maria und Sophie und die Partner. Thomas für Maria und Robert für Sophie. Dann noch die Schwiegereltern, unsere zwei Kinder und Lena sowie zwei Cousins von Anna.
Anna und ich wohnten mit den Kids in einem Flügel des Hauses, Sophie und Robert in einem anderen, Maria und Thomas neben den Schwiegereltern und den Cousins. Die Luft duftete nach Lavendel und Sonne, und die zwei Wochen versprachen Entspannung, gutes Essen und Ausflüge in die malerischen Dörfer der Umgebung.
Wir sind schon lange zusammen, und unsere 10-Jährige Sohn und 8-JährigeTochter, waren das Herzstück unseres Lebens. Sie waren die einzigen Kinder in der erweiterten Familie, und ich hatte schon immer scherzend zu Annas Schwestern gesagt: „Hey, ihr zwei, wann sorgt ihr endlich für Cousins und Cousinen für unsere Kleinen? Unsere Kids brauchen Spielkameraden!“ Das brachte immer Lacher, aber es war ein sensibles Thema, besonders für Sophie. Anna hatte eine gute Beziehung zu ihren Schwestern, sie teilten Rezepte, alte Erinnerungen und telefonierten regelmäßig, aber sie war auch so eifersüchtig, dass man bestimmte Dinge niemals mit ihr besprechen konnte. Jede Andeutung von Nähe zu einer anderen Frau, selbst in der Familie, würde einen Sturm entfachen. Das wusste jeder, und wir hüteten uns davor.
Anna war 45, ein paar Jahre älter als ich, und hatte einen mütterlichen Körper, wie er nach zwei Geburten und ohne viel Sport ganz normal war. Ihre beiden Halbschwestern, die einen anderen Vater haben, waren anders: Maria, war pragmatisch und ruhig, während Sophie, die Jüngste um die 30, blond, schlank und voller Energie war. Sophie war weder zu klein noch zu groß, mit einem Körper, der straff und proportioniert wirkte: feste Brüste, eine schmale Taille und Hüften, die sich bei jedem Schritt wiegten. Sie hatte Robert geheiratet, der genauso alt war wie ich, 43 und beide waren Ärzte. Sie arbeiteten im Krankenhaus, hatten jahrelang an ihrer Karriere gebaut. Schichtarbeit, Weiterbildungen, Aufstieg und eine eigene Familie hintenangestellt. Jetzt wollten sie ein Kind, aber es klappte nicht. IVF, Hormonbehandlungen, alles vergeblich. Die Ärzte deuteten an, es könnte an Robert liegen, aber er blockte ab. Sophie wollte es schnell, sie war ungeduldig, drängend, da sie wusste das ihre Zeit davonlief, wenn sie auch noch weitere Kinder haben will.
Ich hatte mich mit Sophie immer gut verstanden. Wir wohnten in einer anderen Stadt in Deutschland als die Schwestern, was die Treffen zu besonderen Anlässen machte, aber wenn wir uns sahen, klickte es. Ich war kein Kind von Traurigkeit, blieb gern mal länger auf, ging nochmal feiern oder genoss den Abend, genau wie sie. Robert war da seriöser, früher im Bett, während Sophie und ich oft die Letzten waren, die lachten und plauderten.
Der erste Abend war ein Highlight. Wir hatten ein großes Dinner auf der Terrasse: Frische Pasta, gegrilltes Fleisch, Salate und reichlich toskanischer Wein. Der Chianti floss, die Stimmung war ausgelassen. Die Schwiegermutter strahlte, wir stießen an, erzählten Geschichten. Die Kinder jagten Glühwürmchen, Anna tanzte mit mir zu Musik aus dem Lautsprecher. Robert sprach von der Arbeit, Sophie lachte mit, ihre Blicke manchmal länger auf mir. Als die Nacht voranschritt, leerten sich die Gläser, die Kinder gingen ins Bett, beaufsichtigt von Anna und Maria. Thomas und der Schwiegervater spielten Karten, die Cousins plauderten mit Robert. Anna schlief beim Abendritual mit den Kindern ein und ließ sich auch nicht mehr wecken, was sicher auch am Reisetag lag.
Plötzlich waren nur noch Sophie und ich übrig, auf der Terrasse, der Pool plätscherte leise. Der Mond schien, Sterne funkelten. Sophie goss Wein nach, rutschte näher. „David, du bist immer der Letzte, der aufgibt“, sagte sie lallend, gerötet vom Alkohol. „Genau wie ich. Robert schläft schon.“ Ich lachte. „Ja, wir sind die Nachtschwärmer.“ Sie nippte, ihre Augen glasig. „Weißt du, wie sehr ich mir ein Kind wünsche? Es klappt nicht… Robert und ich, wir haben so lange gearbeitet, Karriere gemacht. Jetzt will ich’s schnell, aber nichts passiert.“ Ihre Stimme brach leicht, sie lehnte sich vor, berührte meinen Arm. „Du hast alles so richtig gemacht. Du hast eine Familie, Kinder. Du bist fit, stark, freundlich… perfekt.“ Der Unterton war da, subtil, aber spürbar. Sie sprach nicht direkt aus, was sie meinte, aber ihre Blicke, die Nähe, machten klar: Sie hatte einen Plan, und ich war Teil davon. „Hilf mir irgendwie“, murmelte sie, presste sich kurz an mich, bevor ich sie wegdrückte. „Sophie, du bist betrunken. Lass uns schlafen.“ Ich brachte sie zu ihrem Zimmer, aber ihre Worte hallten nach.
Am nächsten Morgen beim Frühstück war Sophie fröhlich, plauderte mit allen. Kein Wort über gestern. Aber ihre Art hatte sich verändert. Intensivere Blicke, gezielte Bewegungen. Als sie mir Kaffee einschenkte, streifte ihr Arm meinen.
Am zweiten Tag half sie in der Küche, trug enge Shorts, bückte sich länger als nötig beim Einräumen. Ihr Po spannte den Stoff, sie zwinkerte mir zu. „Schwamm reichen?“ Finger berührten sich zu lang. Anna draußen mit Kids, Robert am Telefon, es war unsichtbar für andere, nicht aber für mich.
Später am Pool: Anna schwamm mit Kids, Robert las. Sophie im knappen Bikini mit Tanga, stieg nass heraus, tropfte, streckte sich auf der Liege, Körper glänzend. Sie fing meinen Blick, lächelte einladend und elektrisierend für mich.
Ich war der Einzige, der neben ihr joggte. Die anderenschliefen aus, bevorzugten Faulenzen am Pool oder Spaziergänge. Beim morgendlichen Laufen war ich also mit Sophie alleine. Am dritten Tag zog sie enge Leggings an, die wie eine zweite Haut saßen, und ein Crop-Top, dass ihren Bauch freilegte. Wir starteten früh, die Sonne ging gerade auf, und sie lief vor mir her. Ihr Po wackelte bei jedem Schritt, hypnotisierend. Bei einer Pause am Wegesrand streckte sie sich, hob die Arme über den Kopf, sodass ihr Top hochrutschte und mehr Haut zeigte. „Puh, das ist anstrengend“, sagte sie atemlos, und ihre Augen funkelten. „Du hältst super mit, David. Bist du immer so ausdauernd?“ Die Doppeldeutigkeit hing in der Luft. Ich lachte es weg, aber innerlich brodelte es.
Nach dieser Pause am Wegesrand, liefen wir schweigend weiter. Die Spannung zwischen uns war greifbar, wie ein unsichtbarer Draht, der sich mit jedem Schritt enger zog. Sophie sagte nichts mehr, aber sie lief ein bisschen langsamer, ließ mich näherkommen, bis unsere Schultern sich fast berührten. Als wir zurück zum Haus kamen, war die Familie noch nicht richtig wach. Die Kinder schliefen aus, Anna döste noch, Robert war schon früh ins nächste Dorf gefahren, um irgendwelche Medikamente oder Wein für den Abend zu besorgen. Das Haus lag still da, nur das leise Plätschern des Pools und das Zwitschern der Vögel.
Sophie blieb am Gartentor stehen, drehte sich zu mir um und sagte leise: „Komm kurz mit. Ich muss dir was zeigen.“
Ich zögerte nur eine Sekunde. Dann folgte ich ihr.
Sie führte mich nicht ins Haus, sondern den schmalen Pfad hinter dem Pool entlang, der zwischen hohen Oleanderbüschen und einem alten Steinmäuerchen verlief. Dort lag ein kleines, fast vergessenes Nebengebäude. Früher vielleicht ein Geräteschuppen oder eine Waschküche, jetzt nur noch ein schattiger Platz mit einer alten Holzbank, ein paar leeren Terrakottakübeln und einem dichten Dach aus Weinreben, das die Sonne fast vollständig filterte. Niemand kam hierher. Der Rest der Familie nutzte den Hauptgarten, den Pool, die Terrasse. Hier war es ruhig, abgeschieden, wie eine kleine Welt für sich.
Sophie setzte sich auf die Bank, klopfte neben sich. Ich setzte mich, ließ aber einen halben Meter Abstand.
Einen Moment schwiegen wir beide.
Dann drehte ich mich zu ihr.
„Sophie“, sagte ich ruhig, aber mit fester Stimme. „Ich bin nicht blöd.“
Sie sah mich an, ohne zu blinzeln.
„Ich merke genau, was hier gerade passiert. Die Blicke beim Frühstück. Die Art, wie du dich im Pool bewegst, als wärst du allein mit mir. Die ‚zufälligen‘ Berührungen in der Küche. Die Garderobe in Volterra, die ich noch nicht mal erwähnt habe. Und gestern Abend auf der Terrasse. Das war kein Betrunkensein, das war Absicht. Du testest mich. Du baust etwas auf. Und ich merke auch, dass du es ernst meinst. Todernst.“
Sie atmete tief ein, ließ die Schultern sinken. Kein Leugnen, kein Lachen, kein Wegdrehen. Stattdessen nickte sie langsam.
„Ja“, sagte sie leise. „Es ist ernst.“
Ich lehnte mich ein Stück vor, stützte die Ellbogen auf die Knie und sah sie direkt an.
„Ich respektiere deinen Willen. Und ich respektiere deine Verzweiflung. Weil ich dich mag, Sophie. Sehr sogar. Du bist lebendig. Du lachst laut. Du bleibst bis zum Schluss auf. Du bist ehrlich, auch wenn’s wehtut. Und ich sehe, wie sehr du das willst: ein Kind, eine Familie, das, was du und Robert so lange aufgeschoben habt. Ich verstehe das. Und ich verurteile dich nicht dafür, dass du einen Weg suchst.“
Ihre Unterlippe begann zu zittern. Sie versuchte, sich zusammenzureißen, aber die Worte, die sie so lange in sich getragen hatte, brachen jetzt endgültig durch. Plötzlich strömten die Tränen, nicht leise, nicht unterdrückt, sondern in heißen, verzweifelten Wellen. Ihr ganzer Körper bebte. Sie schlug die Hände vors Gesicht, als schäme sie sich plötzlich für diese Schwäche, und ein ersticktes Schluchzen entwich ihr.
„Entschuldigung“, flüsterte sie zwischen den Tränen hindurch, die Stimme brüchig. „Ich wollte nicht… ich wollte nicht zusammenbrechen. Aber es tut so weh, David. Jeden Monat wieder diese Hoffnung, und dann… nichts. Nur Leere. Ich fühle mich so leer.“
Ich rutschte näher, ohne nachzudenken. Meine Hand legte sich auf ihren Rücken, strich sanft über die verschwitzte Stelle zwischen ihren Schulterblättern. „Hey“, murmelte ich leise. „Es ist okay. Lass es raus. Du musst das nicht allein tragen.“
Sie ließ die Hände sinken. Ihr Gesicht war nass, die Wimpern verklebt, die Wangen gerötet. Ich hob die andere Hand, wischte mit dem Daumen behutsam die Tränen von ihrer linken Wange, dann von der rechten. Ihre Haut fühlte sich warm an, fast fiebrig. Sie sah mich an, verletzlich, roh, ohne jede Maske.
In diesem Moment beugte sie sich vor. Es ging so schnell, dass ich es nicht kommen sah. Ihre Lippen fanden meine. Nicht zögernd, nicht fragend, sondern innig, hungrig, als müsste sie all die aufgestaute Verzweiflung, Sehnsucht und Dankbarkeit in diesen einen Kuss legen.
Ich erstarrte. Mein Verstand schrie: Anna. Die Familie. Das darf nicht sein. Aber mein Körper reagierte anders. Ihre Lippen waren weich, salzig von den Tränen, und sie schmeckte nach Schweiß und Wein vom Vorabend und nach etwas, das nur sie war. Ich war überrumpelt, verhalten, meine Hände hingen noch halb in der Luft. Doch dann gab ich langsam, fast gegen meinen Willen nach. Meine Finger glitten in ihren Nacken, hielten sie fest, während ich den Kuss erwiderte. Nicht wild, nicht gierig, sondern tief und bewusst. Unsere Zungen berührten sich, erst vorsichtig, dann intensiver. Der Kuss dauerte lange, viel länger, als er sollte.
Als wir uns lösten, atmeten wir beide schwer. Ihre Stirn lehnte an meiner, ihre Hände lagen auf meiner Brust, spürten meinen Herzschlag.
„Danke“, flüsterte sie. „Dass du mich nicht wegschiebst.“
Meine Hände wanderten über ihren Rücken, streichelten die feuchte Haut unter dem dünnen Top. Sie schmiegte sich enger an mich, ihre Hüfte drückte gegen meine. Und dann spürte sie meine Erregung, hart und unverkennbar gegen ihren Oberschenkel gepresst. Ein kleines, wissendes Lächeln huschte über ihre Lippen.
„Du willst mich auch“, murmelte sie, nicht triumphierend, sondern erleichtert. „Das macht es leichter.“
Ich schluckte. „Sophie… das ändert nichts daran, dass wir vorsichtig sein müssen.“
„Ich weiß.“ Ihre Finger strichen über meine Brust, tiefer, über meinen Bauch, hielten aber inne, bevor sie zu weit gingen. „Aber es wird sich für dich lohnen, David. Ich verspreche dir das.“
Sie ließ den Satz einen Moment in der Luft hängen, subtil, aber unmissverständlich. Ihre Stimme war ein heiseres Flüstern direkt an meinem Ohr, warm und nah, während ihre Finger noch immer leicht über meine Brust strichen.
„Ich würde dir alles geben, David“, murmelte sie. „Alles, was du willst. Und ich meine das nicht nur, um dich zu überzeugen. Ich mag das auch. Sehr sogar. Hart, die Grenzen auszuloten, mich hinzugeben… das erregt mich genauso wie dich. Anna hat mir mal in einer betrunkenen Nacht davon erzählt, was Du wills sie aber nicht. Aber ich will es. Ich genieße es.“
Ihre Worte trafen mich wie ein leichter Stromschlag. Kein Opferlamm, kein reines Tauschgeschäft, sie sagte es mit einer Ehrlichkeit, die fast schmerzhaft war. Ihre Augen suchten meine, suchten Bestätigung, dass ich verstand: Das hier war kein Opfer, das sie brachte.
Ich schloss die Augen einen Moment, kämpfte gegen die Welle der Erregung, die durch mich hindurchrollte. „Wir reden später darüber“, sagte ich rau. „Aber jetzt… jetzt gehen wir zurück, bevor jemand fragt.“
Sie nickte, küsste mich noch einmal. Kurz, aber fest, dann stand sie auf. Ihre Wangen waren immer noch feucht, aber ihre Augen leuchteten jetzt anders: entschlossen, hoffnungsvoll.
Wir traten aus dem Schatten des kleinen Schuppens zurück in die Sonne. Hand in Hand für die letzten Meter des Pfads, dann ließen wir los, als das Haus wieder in Sicht kam.
Der Tag lag vor uns. Normal, familiär, voller Menschen. Aber zwischen uns hatte sich etwas unwiderruflich verändert.





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